Hier werden Sie regelmäßig über aktuelle

kosmische Einflüsse (Mond-Konstellationen, Portal-Tage, Sonnenstürme, etc.), die sich in verschiedensten Formen auf das globale, aber auch persönliche Leben auswirken können, informiert. 

 

Wer kennt sie nicht, diese Tage, an denen man morgens schon völlig gerädert erwacht, als hätte man die ganze Nacht nicht geschlafen. Tage, an denen der Kopf brummt, der Kreislauf spinnt, man völlig "neben sich steht" und sich einfach nicht konzentrieren kann. Natürlich kann ein Glas Wein zu viel am Vorabend oder der Wetterumschwung eine logisch erklärbare Ursache sein, aber oft fühlt es sich schlichtweg seltsam an und der Kopf findet keine rationale Erklärung für das Unbehagen. 

An dieser Stelle lohnt es sich zu recherchieren, welche Einflüsse aus der umliegenden Atmosphäre den Tag begleiten!

Genau hier setzt diese Rubrik an: Sie werden von mir regelmäßig über aktuelle energetische Strömungen informiert, und ich erläutere Ihnen die möglichen Auswirkungen auf Geist, Seele und Körper.

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*** Sonne im Schützen und Vollmond ***

Auch diese Woche haben wir mehrere kosmische Ereignisse.

Am Donnerstag, den 22.11.2018 wechselt die Sonne vom Zeichen des Skorpions in den Schützen und somit übernimmt Jupiter über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel die (segensreiche) Herrschaft am Sternenhimmel.

Die nächsten Wochen streben wir nach Erkenntnis und sind auf Sinnsuche, zudem sind wir im Gegensatz zu den vergangen Wochen kraftvoller, optimistischer, vertrauen auf unser Glück (Jupiter) und haben dadurch Erfolg.

Anders als im tristen November Grau können wir nun wieder den Blick nach vorne richten, auf die schönen Dinge, von denen es im Advent und Weihnachten ja reichlich gibt.

Auch der Merkur ist derzeit im Schützen und fordert uns auf, nicht zu viel zu versprechen, anderen nicht permanent Ratschläge zu erteilen und uns überlegen zu fühlen.

Aus unseren Erfahrungen wissen wir was gut und richtig ist, können dadurch größere Zusammenhänge erfassen und uns für neue Ideen begeistern. 

Mit dem Vollmond am Freitag stehen uns wieder Tür und Tor offen, die Inventur der letzten Wochen abzuschließen und den seelischen Ballast, der sich nochmal deutlich zeigte, abzuwerfen. Da Sonne und Mond im Spannungswinkel zu Mars stehen, haben wir sehr viel Energiepotential, aber es ist auch ein wenig Vorsicht vor überschießenden Reaktionen und Emotionen, sowie Streitigkeiten geboten.

Durch den rückläufigen Merkur (bis 6.12.) könnte es zu Problemen in der Kommunikationen kommen und wir Gefahr laufen zu explodieren, weil etwas aus uns heraus bricht, das schon lange in uns arbeitet. Wir dürfen uns also gelassen und ruhig unseren Emotionen widmen und achtsam damit umgehen, ohne gleich ein ganzes Haus zum Einstürzen zu bringen.

Man kann sagen, wir befinden uns in einer Übergangsphase!

Der große Sturm, den Skorpion und Pluto die letzten vier Wochen initiiert haben, ebbt ab, wir können wieder ausatmen und uns allmählich auf die besinnliche Zeit einstellen.

Und da wartet mit den 12 Rauhnächten (24.12. - 05.01.) eine sehr geheimnisvolle Zeit auf uns, in der wir das alte Jahr beschließen und das Neue freudig begrüßen dürfen!

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*** Skorpion (24.10.-22.11.2018)  ***

Mitte der Woche verlässt die Sonne im Tierkreis das Zeichen der Waage und wechselt in den tiefgründigen Skorpion.

Die Schönheit und Harmonie, die der Waage-Zeit zugeordnet ist hatte dieses Jahr ihrem Namen alle Ehre gemacht, die Natur hat sich in all ihren üppigen Farben gezeigt und es konnte nochmals ordentlich Sonnenkraft und Wärme getankt werden.

Nun aber kommt der Herbst mit großen Schritten und die Natur wird uns an das Sterben, das Vergehen erinnern, wird uns mit tiefliegenden Gefühlen, verborgenen, teils lange verdrängten Ängsten konfrontieren.

Passend dazu regiert nun der Skorpion für die kommenden vier Wochen am Firmament, es beginnt wie in der Natur auch ein Wandlungsprozess und die Energien bei uns Menschen ziehen sich nach innen zurück. 

Wenn außen die Herbststürme durchs Land fegen, Bäume und Pflanzen ihre Lebenskräfte verlieren und sich die Welt in ein trübes "grau in grau" verwandelt, enstehen auch bei uns Menschen bisweilen trübe Gedanken, die Frage nach dem Sinn des Lebens ist oftmals im November von großer Bedeutung. Denn im Hintergrund herrscht der dem Skorpion zugeordnete Planet PLUTO.

Pluto symbolisiert die archaische Lebenskraft und verleitet uns zum Teil zu unüberlegten, triebhaften Handlungen, getreu dem Motto "ganz oder gar nicht". Somit kann mit diesen plutonischen Kräften übermenschlich viel erreicht, aber auch sehr viel zerstört werden und wir sind aufgefordert wohl überlegt zu handeln, statt ein Spielball unserer ureigensten zügellosen Instinkte zu werden.

Die Themen mit denen wir nun die kommenden Wochen vermehrt in Berührung kommen (können) sind:

 

Macht und Ohnmacht

Wo setzte ich meine Kräfte altruistisch oder manipulativ ein? Wo fühle ich mich als Opfer meiner persönlichen Umstände?

 

Projektionen

Wo sehe ich Feindbilder im Äußeren, wo fühle ich mich angegriffen und ungerecht behandelt, obgleich die Wurzel in MIR selbst liegt?

 

Abhängigkeiten und seelische Verstrickungen

Wo fühle ich mich eingeengt, unfrei und gefangen?

 

positiv betrachtet können mit Pluto vollkommene Hingabe und Intensität erreicht, sowie starke Heilungskräfte frei werden.

 

Die Sonne im Skorpion und der Mond im Stier verbinden sich am Mittwoch, den 24.10.2018 um 18.45 zum Vollmond.

Die Sonne hat zu diesem Zeitpunkt die Venus zur Seite und der Mond Uranus, sodass es mit dem Stier, der gerne am Bestehenden festhält und dem Uranus, der die Unabhängigkeit anstrebt, zu inneren Spannungen kommen kann. Gerade an Vollmond Tagen stellt sich jeden Monat die Frage aufs Neue, was wir loslassen und woran wir lieber noch festhalten möchten. Nach erstem Zögern können wir aber dennoch die Kraft des Tages nutzen und uns von alten überholten Gedanken- und Gefühlsmustern verabschieden, und vielleicht auch alte Freundschaften und Beziehungen, die uns nicht mehr förderlich sind, zu den Akten legen.

So wie wir unsere Wohnung wöchentlich aufräumen, fegen und putzen, dürfen wir auch regelmäßig Seelenhygiene betreiben und uns von altem gedanklich-emotionalen Ballast befreien!

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*** Chiron rückläufig - der wunde Punkt ***

 In einem langen und intensiven Gespräch mit meiner guten Bekannten Conny Schreiner, Dipl. Asttrologin API (www.durchplanetenerleben.de) in Regensburg vergangene Woche, legte sie mir nahe, dass ich die Bedeutung von Chiron näher unter die Lupe nehme, bzw. gerade jetzt an die Menschen weitergebe.

 

Der Planet Chiron wurde am 1.11.1977 in den USA entdeckt. Da er kleiner als ein Planet ist, bezeichnet man ihn eher als Planetoiden und seine Umlaufbahn befindet sich zwischen Saturn und Uranus.

 

In der griechischen Mythologie ist Chiron der Sohn von Chronos und der Nymphe Philyra, beide hatten sich vor ihrer Vereinigung in Pferde verwandelt. Chiron war ein Zentaur, die Beine eines Pferdes und den Oberkörper sowie Arme eines Menschen.

Als Philyra ihr Kind sah erschrak sie so sehr, dass sie die Götter bat, sie in ein anderes Wesen zu verwandeln und nahm die Gestalt einer Linde an. Apollo, der Gott der Poesie und Heilung wurde Chirons Ziehvater und nahm sich seiner an. Durch diesen positiven Einfluß wurde Chiron selbst zu einem Prophet und Lehrer. Eines Tages wurde er jedoch unbeabsichtigt von Herkules durch einen vergifteten Pfeil verletzt

und dies hat ihm den Beinamen "verletzter Heiler" eingebracht. Er konnte zwar die anderen, aber nicht sich selbst heilen.

Seine Fähigkeit andere zu heilen wurde immer größer, je mehr er nach einem Heilmittel für seine eigene unheilbare Wunde suchte.

Seine Wunde blieb so lange bestehen, bis er bereit war auf seine Unsterblichkeit zu verzichten und mit Prometheus zu tauschen, der an einem Felsen gefesselt war, weil  er Zeus verspottet hatte. Chiron trat an seine Stelle und starb. Nach neun Tagen machte ihn Zeus im Sternbild  Centaurus unsterblich.

 

Welche Bedeutung hat nun der Chiron in unserem Horoskop?

Dort wo Chiron im Horoskop steht ist man verletzt worden, dort ist unsere tiefste Wunde (körperlich, seelisch oder geistig) und wird im Laufe des Lebens immer wieder aufgerissen, um gesehen und dann geheilt werden zu können.

Man sucht (unbewusst) förmlich nach Situationen und Begegnungen mit Menschen, die diesen Schmerz, und die Angst erneut verletzt zu werden, in einem anklingen lassen. Man geht ständig dorthin, wo es weh tut, wo der Schmerz zu einem Wiederholungszwang wird.

 

Hat man beispielsweise den Chiron im 12. Haus, der Wunde EINSAMKEIT, wird man vielleicht überall von glücklichen Paaren "verfolgt" und somit mit dem unbändigen Wunsch nach einer erfüllten Partnerschaft in Kontakt kommen.

Hat man seinen Wunden Punkt im 10. Haus oder im Steinbock, dem Thema ANERKENNUNG, wird man vielleicht immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen ein anderer die Lorbeeren einfährt, jemand gelobt und befördert wird, obgleich es einem selbst zu stünde.

Es ist hier wichtig zu fragen, woher kommt die Wunde, warum wurde man verwundet und welchen Sinn hat die Wunde im Leben!

 

 

Es kann jetzt in den kommenden Wochen (und es passt so herrlich zur Michaeli-Zeit, die uns hilft mit innerer Kraft die Dinge zu durchleuchten, zu trennen, zu unterscheiden und in Balance zu bringen) bei vielen Menschen ein uraltes Thema "hochkommen" und Heilung finden, denn unser größtes Talent liegt dort, wo die größte Verletzung spürbar ist.

Die Quintessenz ist, wir scheitern an unserer Angst zu versagen, obwohl wir tief innen drinnen spüren, dass wir es können und somit geht es um die Schulung der Willenskraft . Nicht im egozentrischen Sinne "ich will", sondern im tiefen Verständnis und dem wachen Bewusstsein des "ich kann".

 

Am vergangenen Montag Nacht, zu Vollmond, war der Chiron auf 0° Widder und ist nun bis zum 9. Dezember wieder rückläufig in den Fischen.

 

Vermutlich gibt es in diesem emotionalen und spirituellen Zeichen erneut die Chance, zu erkennen, verstehen und heilen, das sollten wir nutzen!

Die michaelische Kraft kann jedem von uns jetzt Flügel verleihen, seid mutig und wagt Euch dort hinzusehen, wo es am unangenehmsten ist, damit wir die abgespaltenen Anteile in uns wieder integrieren und zur Ganzheit finden.

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*** (Mais-) Vollmond am 25.09.2018 ***

 

Der erste Vollmond im Herbst zeigt sich von Montag auf Dienstag Nacht um ca 4:00 in seiner vollen Pracht, es wird ein leuchtend gold-gelbes Licht erwartet, daher auch die Bezeichnung Mais-Mond, passend zum Herbstbeginn.

Kurz vorher, nämlich um 01:52h wechselt der Mond von den Fischen in den Widder und bringt in Kombination mit dem Vollmond, eine gewaltige Kraft hervor. Die zwei bis drei Tage um den Vollmond herum bieten sich generell zum Loslassen und Erneuern an, mit dem Widder jedoch bekommt er nochmal eine ganz andere, viel intensivere Qualität.

Sonne in der Waage und Mond im Widder stehen sich dabei grad genau gegenüber, und der Widder auf 0° hat sich dabei als sehr sensibler Punkt hinsichtlich des Weltgeschehens erwiesen. Eine Vielzahl globaler Ereignisse kündigt sich an und das Thema Gerechtigkeit rückt in den Mittelpunkt. Nicht verwunderlich, steht doch am Samstag der Michaeli-Tag (29.09.) an, welcher uns mit seiner Symbolik auf das Thema Gleichgewicht und Mut hinweisen möchte. Im Licht des Mondes können wir oftmals (innwendig) Dinge sehen, die im Tagesgeschehen unsichtbar bleiben. Der kommende Vollmond beleuchtet sehr intensiv das Leid in der Welt und fordert uns auf mutig (!) hinzusehen und Verantwortung zu übernehmen, sowohl für unser persönliches, als auch das globale Leben.

Der Aufruf lautet "sei mutig!" und gibt uns einen Vorgeschmack auf die anstehende Michaeli Zeit (Beitrag folgt in den kommenden Tagen auf www.seelen-tor.com/jahreslauf).

Es könnte durchaus sein, dass wir in den nächsten Tagen eine innere Anspannung spüren und uns bisweilen hin- und her gerissen fühlen. 

Die Herausforderung besteht darin, dass innere Gleichgewicht beizubehalten, bzw. wiederherzustellen.

Mit Mond im Widder reagiert man oftmals vorschnell, impulsiv, möchte mit dem Kopf durch die Wand, teilweise um jeden Preis, ohne an die Folgen zu denken, dem wirkt die aktuell vorherrschende Sonne in der Waage ausgleichend entgegen.

Da der Widder auf körperlicher Ebene dem Kopf zugeordnet ist, kann es durch die Impulsivität an diesen Tagen leicht zur Überreizung, Schlaflosigkeit oder gar Kopfschmerzen kommen.

Ein ausgleichendes Bad am Abend mit Lavendelöl, oder auch eine Teemischung aus Hopfen, Melisse und Passionsblume kann nervöser Unruhe und Spannungskopfschmerz entgegen wirken, und sorgt zudem für einen erholsamen Schlaf.

Wie kann man nun die nächsten ein bis zwei Tage rund um den Vollmond für sich nutzen, was kann man konkret tun?

Sie können sich eine halbe Stunde bewusst für sich Zeit nehmen und sich folgende Fragen stellen:

 

Bin ich mutig oder ängstlich?
Fühle ich mich derzeit machtlos oder stark?

Wofür bin ich bereit zu kämpfen?

In wieweit gilt es Dinge auszugleichen?

 

Nutzen Sie die Gunst der Stunde, die Zeitqualität und kommen Sie in Balance!

In diesem Sinne wünsche ich allen heute eine geruhsame Vollmond-Nacht und einen harmonischen Wochen-Start!

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*** Portaltage 3.7. bis 12.7.2018 ***

Der Begriff Portaltag entstammt dem Maya-Kalender. Der Maya-Kalender wird auch als astronomischer Kalender bezeichnet, welchen die mesoamerikanischen Ureinwohner entwickelten. Die Mayas machten viele Himmelsbeobachtungen und nutzten den Kalender für ihre rituellen Zwecke.

Was hat es aber nun in unserer westlichen Zivilisation mit den sogenannten Portaltagen auf sich?

Man geht davon aus, dass an diesen besagten Tagen, die jeden Monat -allerdings in unterschiedlicher Anzahl- vorherrschen, die Energie- Frequenz auf der Erde erhöht ist und kosmische Einflüsse deutlich spürbarer sind. So kann es zu Reaktionen, insbesondere bei feinfühligen Menschen, in unterschiedlicher Ausprägung kommen. Oftmals fühlt sich alles sehr in Aufruhr an, manche reagieren mit extremer (nicht erklärbarer) Müdigkeit, Schwindel, bis hin zu einem Kribbeln im Körper. Die erhöhten Schwingungen muss unser Körper erstmal verarbeiten. Um es aus einem etwas weltlicheren Blickwinkel zu betrachten, so kann man sich das Phänomen der Wetterfühligkeit betrachten- ein wissenschaftlich bewiesen und daher logisch nachvollziehbares Symptom! Der einzige, jedoch argumentativ prägnante Unterschied ist, dass sich Tiefdruck und Blutdruck messen lassen, kosmische Schwingungen hingegen nur sehr bedingt.

Nichts desto trotz bergen diese Tage auch ein großes Potential und man hat durch die erhöhte Schwingung mehr Zugang zur geistigen Welt. All jene, die sich dieser Welt bewusst und vermehrt zuwenden, fernab des alltäglichen Geschehens, welches uns oftmals stumpf und gleichsam wie funktionierende Marionetten erscheinen lässt, können gerade diese Tage nutzen, um eine Art Frühjahrsputz in und um sich vorzunehmen . Ich selbst habe es schon unzählige Mal selbst und am eigenen Körper erlebt, dass der Brustkorb wie zugeschnürt erschien, Hand und Fußsohlen kribbelten und der Kopf sich anfühlte, als fahre man unfreiwillig Achterbahn. Sind die Tage, oder manchmal ist es ja tatsächlich nur ein Tag wieder vorbei, sind auch die "Symptome" blitzschnell verschwunden und man kann bisweilen spüren, wie das ganze System quasi upgedatet wurde, um es modern zu umschreiben. Hilfreich ist an solchen Tagen definitiv einen Gang runter zu schalten, sich so viel Ruhe wie möglich zu gönnen und trinken trinken trinken, Wasser leitet und bringt somit auch die Energien schneller und effektiver an den richtigen Platz.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern noch milde, aber lehrreiche Portaltage in dieser Woche!

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*** (Blut-)Vollmond am 27.7.2018 ***

Morgen Abend um 21:19 MEZ hat der Mond in diesem Zyklus seinen vollen Umfang erreicht.

Die Besonderheit an diesem Vollmond ist die gleichzeitige Mondfinsternis um ca 22:22.

Da Erde und Sonne derzeit in einer geraden Linie stehen, befindet sich der Mond im Kernschatten der Erde, sowie der Mars in Opposition zur Sonne, wodurch sich das Sonnenlicht in der Erdatmosphäre bricht. Dies führt zu dem Phänomen, dass der Mond für knapp zwei Stunden in einem kupferroten Licht erscheint, daher der Name "Blutmond".

Der Vollmond an sich, ist eine Zeit der Fülle, der Höhepunkt der zunehmenden Mondphase, die zum Auftanken dient.

An Vollmond gesammelte Heilkräuter entfalten noch größere Kräfte, Medikamente wirken stärker als an anderen Tagen auf den Körper und Wunden bluten stärker, daher sollten Operationen an diesen Tagen auch nur im Notfall durchgeführt werden.

Auf Seelen-Ebene ist der Vollmond gut geeignet, um allen alten Ballast, alte Ängste, festgefahrene Gewohnheiten und überholte Gedankenmuster über Bord zu werfen, sich bewusst (!) von allem überflüssigen zu verabschieden.

Da der Mond alle zwei bis drei Tage ein Tierkreiszeichen durchläuft, lohnt sich auch der Blick hierauf.

Der morgige Vollmond steht im Zeichen des Steinbocks und somit steht das Pflichtbewusstsein auf der Tagesordnung. Steinbock-Tage sind geprägt von einer sachlichen, eher nüchternen Stimmung, manches Mal können auch eine gewisse Melancholie oder Pessimismus das allgemeine Befinden überschatten. Im alltäglichen Leben sind diese Tage gut geeignet, um Renovierungen oder Umbau-Arbeiten im Haus vorzunehmen, die Steuererklärung abzuschließen oder sonstige Dinge zu erledigen, die uns Disziplin abverlangen.

Auf körperlicher Ebene ist der Steinbock dem Knochenbau, den Gelenken, aber auch der Haut zugeordnet. Somit kann an diesen Tagen alles was diese Regionen stärkt, begünstigend wirken, wie etwa eine nährende Hautmaske oder heilende Bäder in Meersalz.

Hingegen kann es auch schneller zu Beschwerden kommen, wenn die betreffende Körperstelle geschwächt ist. Eine längere Wanderung beispielsweise bei Arthrose, kann abends zu einem geschwollenen Knie führen und es sollte vielleicht auf ausreichend Pausen geachtet werden.

Wie auch immer Sie den Tag verbringen, seien Sie achtsam mit sich und nutzen Sie den Tag, um Ballast abzuwerfen und das Spektakel am späten Abend-Himmel zu beobachten!

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